Warum Proxmox?

Ich zitiere so gerne die Wikipedia…

Proxmox VE (Proxmox Virtual Environment; kurz PVE) ist eine auf Debian basierende Open-SourceVirtualisierungsplattform zum Betrieb von virtuellen Maschinen mit einer Web-Oberfläche zur Einrichtung und Steuerung von x86-Virtualisierungen.

Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Proxmox_VE)

Da gibt es sicherlich auch alternativen und sicherlich auch alternative Open Source Varianten. Mir wurde Proxmox empfohlen und ich hab es probiert und bin gut damit klargekommen. Diese Frage lässt sich leider nicht beantworten, zu mindestens aktuell nicht. Das ist die Frage nach Benz oder BMW, nach Apple oder Windows, nach Apple oder Android. Ein Frage ohne Antwort.

Viel wichtiger ist die Frage:

Warum Virtualisierung?

Und auf diese Frage hab ich auch eine Antwort. Es gibt folgende Gründe für eine Virtualisierung:

  • Snaphots – zweimal ist es mir passiert, dass ich eben ein Update der Nextcloud durchgeführt habe und dann einfach nichts mehr ging. Warum? Ich nutzte Apps in der Nextcloud, die bis dahin von den Herstellern noch nicht auf die neue Nextcloud-Version angepasst wurden. Das Zurückstellen auf die alte Version ist wirklich nicht so einfach und ganz sicher nichts für einen unbedarften User. In Proxmox kann man mit wenigen Klicks einen Snapshot der aktuellen Version erstellen und mit genauso wenigen Klicks auf diesen Snapshot zurückwechseln.
  • Serverumzug – Wenn man mal auf einen neuen Server umziehen muss, dann ist das mit der Nextcloud sehr viel Aufwand. Ich hab bisher noch keinen guten Weg gefunden, außer die Inhalte händisch in die jeweils neue Cloud umzuziehen. Mit Proxmox kann man bei Bedarf ein Backup der Cloud erstellen und dieses auf den neuen Server übertragen und dort „eben“ wieder als Container starten. Gute Sache … auch, wenn ich das in der Praxis bisher noch nicht getan habe.
  • Zugriffsmöglichkeiten – Bei meinem ersten Raspi ergab sich immer ein Problem, wenn der nicht mehr booten wollte. Ich musste das ganze Kabelgeraffel abziehen und den Raspi zur Maus und Tastatur bringen und dort anschließen (und zum Monitor). Immer sehr lästig und umständlich. Extra dafür aber einen Monitor in den Hauswirtschaftsraum zu stellen, das so lästig dann aber auch wieder nicht. Bei Proxmox kann man über das Hostsystem immer auf den Container zugreifen, auch wenn der Probleme beim Booten hat, weil man was kaputt konfiguriert hat.
  • Spieltrieb und Auslastung der Ressourcen – Wenn schon die ersten Schritte gemacht hat und da jetzt so nen Rechner am Laufen hat, also ein Selfhoster ist, dann will man auch mehr. Media-Server, PiHole, nen eigenen WebServer und und und.