PhoneTrack


Hier wird ein komplexes Thema besprochen mit vielen Möglichkeiten und Optionen. Daher befindet sich der Artikel bis auf Weiteres in Arbeit und wird stets erweitert.


PhoneTrack sammelt die GPS Daten von Smartphones oder Tablets ein und kann damit dann verschiedene Leistungen erbringen:

  • Flotten Management – Wo ist welche Fahrer meines Taxi-Unternehmens, meines Hermes-Lieferdienstes.
  • Streckenoptimierung
  • Fitnesstracking (naja)
  • Das Haustier verfolgen.
  • Alarm, wenn der Partner nach Hause kommt.
  • Erinnerung, wenn das Kind sich auf den Heimweg von der Schule macht.
  • Kostengünstig Segelboote verfolgen

Und sicher noch vieles mehr.

Vorbereitung

Damit man PhoneTrack nutzen kann, muss man natürlich die App PhoneTrack in seiner NextCLOUD installieren. Dazu oben rechts das Menü öffnen und auf Apps wechseln. Dann nach Phone suchen. PhoneTrack wird gefunden. Einmal auf „Herunterladen und aktivieren“ klicken. Fertig.

Als zweites benötigt man ein Gerät, mit dem man tracken kann. Also ein Smartphone oder Tablet. Theoretisch gehen sicher auch andere GPS-Tracker, denn hier wird ein offener Standard genutzt und die Nextcloud-App bietet diverse Optionen. Dazu gerne die Doku von PhoneTrack besuchen. In diesem Artikel nutze ich die App Owntracks, da diese für iOS wie auch Android zur Verfügung steht. PhoneTrack sowie auch Owntracks ist installiert. Dann kann es ja losgehen.

Aufgabe: Segeltörn Monitoren

Über PhoneTrack soll nicht nur der aktuelle Standort eines Segelbootes zu finden sein, sondern auch die komplette Reiseroute nachvollzogen werden. Dazu liegt an Bord des Bootes ein Smartphone, das mit entsprechendem Tarif versehen ist und eigentlich immer online ist. Es ist ja auch der WLAN-Hotspot für die anderen Geräte an Bord.

Schritt 1: Unter „Optionen / Allgemein“ können so Dinge eingestellt werden wie zum Beispiel wie oft die Karte aktualisiert werden soll und wie viele Datenpunkte gespeichert werden dürfen.

Die richtige Konfiguration ist sicherlich abhängig vom jeweiligen Anwendungsfall. Will ich nur wissen, wo sich ein Gerät gerade befindet brauch ich dazu nur einen Datenpunkt. Will ich die Strecke verfolgen, brauche ich mehrere Datenpunkte. In diesem Fall soll der ganze Törn verfolgt werden, weswegen die Anzahl der Datenpunkte leer bleibt. Dadurch werden unendliche Datenpunkte gespeichert.

Mit dem Mindestabstand und der Mindestzeit kann man die Genauigkeit der Aufzeichnung steuern..

Schritt 2: Zu erste wird eine Sitzung angelegt. Der Begriff ist eigentlich doof gewählt, aber ein besserer will mir auch nicht einfallen. Die Sitzung kann, wie in diesem Fall, eine Reiseroute sein, oder ein bestimmter Fahrer oder eines der Kinder. Für die Sitzung muss ein Name vergeben werden. Da der Segeltörn in der Ostsee stattfinden wird …. ja nicht kreativ. Mit „OK“ ist die Reise angelegt.

Schritt 3: Das Gerät erhält einen Namen. In diesem Fall, da das Gerät immer an Bord des Schiffes liegt, ist es der Name des Schiffes.

Schritt 4: Damit OwnTracks weiß, wohin es die GPS-Daten des Gerätes speichern soll, muss PhoneTrack und OwnTracks verknüpft werden. Dazu klickt man auf die Ankerkette (1) und kopiert bei der genutzten App den Link (2) heraus (in diesem Fall Owntracks). Der Link endet mit „/MeinName“. Das muss dann durch den Namen des Gerätes ersetzt werden.

Also Beispiel:

https://cloud.faulthiel.de/index.php/apps/phonetrack/log/owntracks/2a8c25986886ae051ce504e2a566f829/MeinName

wird zu

https://cloud.faulthiel.de/index.php/apps/phonetrack/log/owntracks/2a8c25986886ae051ce504e2a566f829/Slocum

Diesen Link muss man dann zur App übertragen. Ich hab Ihn mir per E-Mail zugeschickt und dann aus der E-Mail heraus kopiert.

In OwnTracks wechselt man in die „Einstellungen / Verbindung“ und stellt hier unter Modus „HTTP“ ein. Anschließend bei Hostnamen (Unter iOS heißt es wohl URL) den Link einfügen.

Schritt 5: Aufnahme starten. Damit OwnTrack Daten übermittelt sollte die App im „Bewegungs-Modus“ (Symbol Pause Play) sein. Wenn man längere Zeit an einem Ort verweilt kann man die Aufnahme natürlich auch stoppen. Muss man aber nicht.

Fertig … jetzt kann man in der OwnCLOUD sehen, wo das Gerät ist. Oder man teilt (1) den „öffentlichen Überwachungslink“ (2) und jeder kann dem ganzen Treiben folgen.

Und das sieht dann zum Beispiel so aus:

Und wie man sieht, hat man zahlreich Optionen hier noch Dinge einzustellen. Die können in PhoneTrack vorbelegt werden, aber von jedem Besucher auf die eigenen Bedürfnisse angepasst werden.